Ho Chi Minh City

Die groesste Stadt des Landes ist zu gleich auch die modernste. Wolkenkratzer wie schicke Einkaufshaeuser sind vereinzelnd zu sehen. Was den Verkehr angeht nimmt er sich nicht viel von Hanoi – verrueckt. Es war unsere letzte Station in Vietnam. Von dort ging es Ende Oktober zurueck nach Thailand.

Ho Chi Minh City

Hoi An

Hoi An liegt in der Mitte des Landes. Es ist ein touristischer Ort, in dem eine Schneiderei neben der anderen ist. Wer möchte kann sich hier Schuhe machen lassen. Ist mal was anderes. Die Altstadt ist schoen und erinnerte mich mit der Architektur und den Farben etwas an kleine Doerfer in Portugal. In der Nähe liegt das Meer mit tollen Straenden und Wellen.

Hoi An

Halong Bay

Halong Bay ist das Pendant zum chinesischen Yangshuo. Der wesentlichste Unterschied ist, dass in Vientam die Berge aus dem Wasser ragen. Eine idyllische Umgebung für Boots- und Kanufahrten.

Halong Bay

Sapa

Im Norden liegt das Bergdorf Sapa. Es ist bekannt für die vielen unterschiedlichen ethnischen Minderheiten. Sie unterscheiden sich aeusserlich in Kleidung und Schmuck, zudem haben sie ihre eigenen Sprachen oder Dialekte – vielleicht auch Koerperzuege, doch dafuer fehlt mir das Auge. Gut konnten wir die Unterschiede auf dem Markt beobachten. Ein buntes hochspannendes Treiben und Handeln. Landschaftlich zierten Reisterrassen die wunderschöne Umgebung.

Sapa

Hanoi

Janina und ich reisten Ende September von China via Land nach Vietnam. Der erste Stopp war die Hauptstadt Hanoi, die ihr 1.000 jähriges Bestehen feierte. Wir wohnten in der sympatischen französisch angehauchten Altstadt Nähe des Sees. Was direkt auffiel war der extreme Verkehr. So was hatte ich noch nicht erlebt. Die Strassen waren voll von Rollerfahrern. Um auf die andere Strassenseite zu gelangen musste man sich wohl oder übel in den Verkehr stürzen. In langsamen und gleichmaessigen Tempo gehen war die Regel. Egal was kommt. Die Rollerfahrer nahmen dann acht und fuhren vor oder hinter einem knapp vorbei. Nichts für schwache Nerven.

Hanoi

Yangshuo

Yangshuo liegt im Süden des Landes. Es ist für die vielen malerischen Berge bekannt, die aus dem Boden steil in die Luft hinaus schiessen. Es ist ein typisches Bild, wenn am an China denkt – zumindest für viele. Ein Abbild findet man auch auf dem 20 Yuan Geldschein. Auf der Rückseite ist eine Berglandschaft mit einem Fluss zu sehen. Yangshuo ist eine touristisch überlaufene und sehr schöne Gegend.

Yangshuo

Wuyuan

Der Ort Wuyuan liegt ungefähr 6 Stunden Busfahrt nördlich von Shanghai. Für die Chinesen ist der etwa 700.000 Einwohner Ort zu klein, um es als Stadt zu bezeichnen. Die haben andere Dimensionen. Also Frankfurt ist auch nur ein Örtchen. Wie verbrachten die Zeit in den herumliegenden Dörfern. Die waren wirklich klein, aber dafür sehr malerisch. Weg vom Glamour und Glitzer der Großstadt hinein ins ländliche Leben. So kann man sich das Leben vor 100 Jahren vorstellen.

Wuyuan

Shanghai

Es ist eine moderne Stadt mit vielen Gesichtern. Neben den Wolkenkratzern mit den hochauflösenden LED Fassaden gibt es kleine Gassen in altchinesischer Baukunst oder Ecken mit französischen Scharm. Der zentrale Ort ist der Bunt, das Flussufer an dem sich die beeindruckende Skyline entlang ziert. Janina und ich besuchten u.a. die Expo. Zumindest einen kleinen Teil, man kann dort locker eine Woche auf dem gigantischen Gelände verbringen, um alles zu sehen.

Shanghai

Qingdao

Die Stadt liegt an der Küste zwischen Beijing und Shanghai. Ende 19. Jahrhunderts siedelten sich Deutsche hier an, was man gut an der Architetktur erkennen kann. Aus der Zeit stammt auch die Gründung der Tsingtao Brauerei, heute das beliebteste Bier in ganz China. Qingdao empfinden viele Chinesen als malerisch. Für meinen Geschmack nur sehr partiel. Auf jeden Fall sah ich Unmengen von Brautpaaren die in der Stadt verteilt für Fotos posierten. Zum Teil wurden die mit Busen angekarrt. Extrem.

Qingdao

Beijing

Diese Stadt ist riesig. Anfänglich dachte ich, ich könnte das ein oder andere zu Fuss machen. Total falsch gelegen. Die kleinen Entfernungen auf der Karte entpuppten sich als Mamutstrecken. Wie gut dass ich mir neue Turnschuhe gönnte. Die chinesische Hauptstadt besitzt viel Flair, wunderschöne Ecken, jede Menge Abwechslung und sehr viel Kultur. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Beijing

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